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Selbstbewusstsein – Tipps für Rhetorik & Körpersprache

Selbstbewusstsein

Selbstbewusstsein – Tipps für Rhetorik & Körpersprache

Rhetorik & Köpersprache: Tipps für mehr Selbstbewusstsein

Unabhängig von Situationen im Privat- oder Berufsleben. Selbstbewusstsein ist ein wichtiger Wohfühl-Faktor. Doch wie werde ich selbstsicher?

Gerade im Geschäftsleben können einige Situationen sehr einschüchternd wirken. Der Chef fährt einen schon am frühen Morgen an und bescheinigt uns Unfähigkeit. Es geht weiter mit einer unfreundlichen Bemerkung einer Kollegin oder man wird komplett ignoriert.

Was ist zu tun?

 

Körpersprache optimieren

Arbeiten Sie an Ihrer Körpersprache. Kommen Sie raus aus der Opfer-Rolle. Richten Sie sich auf und ducken Sie sich in keinem Fall weg. Man erkennt, ob jemand auf Angriffe gut vorbereitet ist.

Man wirkt durch eine gerade Haltung und aufgerichtete Schultern wesentlich selbsbewusster. Die Armhaltung sollte offen sein und der Blick gerade. Auf keinen Fall sollte man den Kopf neigen oder auf den Boden schauen.
Signalisieren sie, dass jeder Vorwurf, der unsachlich und unangemessen kommunizierte wird, an Ihnen abprallen wird.

Achten Sie auf die Stimme!

Eine piepsige und nervige Stimme wird eher als inkompetent gewertet. Sprechen Sie in einer angenehmen und festen Tonlage und verschlucken sie keine Silben.

Viele Menschen empfinden die eigene Stimme als unangenehm. Freunden Sie sich folglich mit Ihrer eigenen Stimme an. Sie klingt für andere weitaus angenehmer. Die wenig positive Wahrnehmung der eigenen Stimme resultiert aus der Nähe vom Mund zum Ohr. Sie schallt ein wenig nach. Setzen Sie sich darüber hinweg.

Achten Sie zudem auf eine Lautstärke, die angenehm ist und eine souveräne Sachebene wiederspiegelt.

Die Leute, die emotional argumentieren, nimmt man häufig nicht ernst.

Selbstbewusstsein
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Augen auf und Blick halten!

Fixieren Sie Ihre Gesprächspartner und halten Sie den Blick, auch wenn es unangenehm wird. Die Augen sollten nicht starren, sondern selbstbewusst und klar geradeausschauen.

Bemühen Sie sich Konzentration auszustrahlen. Der Blick oder auch hochgezogene Augenbrauen verraten häufig unsere Emotionen. Ein Pokerface ist sehr gut geeignet, um sich erstmal die Reaktion überlegen zu können.

Zwingen Sie sich die Emotionen in diesem Moment herauszunehmen und sachlich zu bleiben. Ihre Mimik und Ihr Augenausdruck verrät es sofort, wenn Sie sich nicht beherrschen können und auf Angriff gehen.

In den meisten Fällen wirkt das wenig souverän. Je mehr jemand herumschreit desto weniger Selbstbewusstsein ist häufig vorhanden. Das ist ähnlich bei Hunden. Man sagt dazu auch “Angstbeißer”.

Achten Sie auf Ihre Standfestigkeit!

Sie kennen bestimmt die Redewendung “Wie ein Fels in der Brandung”. Wenn Sie jedoch mit überkreuzten Beinen stehen und einen Vortrag halten oder an einer Diskussion teilnehmen, fehlt es Ihnen an Standfestigkeit.

Stellen Sie sich ruhig schulterbreit auf und verlagern Sie das Gewicht auf die Beine. Die Bodenhaftung wahrzunehmen beruhigt viele Menschen. Aus dieser Position heraus kann man ruhig und besonnen agieren.

Arme und Gestik

Bitte nicht zu sehr herumzappeln. Wildes Gestikulieren oder ständiges Wippen wirkt unsicher. Ich hatte einen Teilnehmer im Rhetorik-Seminar, der davon förmlich “besessen” war, dass er nur überzeugend reden kann, wenn er in der Hand einen Kugelschreiber dreht. Schritt für Schritt hat er sich das im Seminar abgewöhnt, denn das Drehen wirkte auf die Zuhörer sehr irritierend.

Wenn man sich solche Dinge einredet und das gut funktioniert, können sie das System auch drehen.

Reden Sie sich positive Gedanken ein. “Ich kriege das locker hin.” “Wenn ich mal kurz den Faden verliere, wiederhole ich ein paar Dinge und bin dann wieder voll dabei.” “Dabei wirke ich sympathisch und nicht wie ein Roboter”.

Drehen Sie Ihr Denkmuster einfach um. Schauen Sie auch gerne mal in eines unserer Seminare hinein, um einen neuen Anfang zu setzen.

Achten Sie darauf, dass die Gestik zur Story passt.

Überzeugungskraft mit Taktik

Fallen Sie bei Streitgesprächen oder bei Diskussionen nicht mit der Tür ins Haus. Versuchen Sie auch nicht vehement dagegen zu argumentieren. Ihr Gegenüber muss erst auf die Sachebene zurückkommen.

Eine Option ist dem Gegenüber teilweise Recht zu geben. Oder sagen Sie: “Ich verstehe Sie doch. Sie sind der Meinung, dass das Verschulden in unserer Abteilung liegt. Ich verstehe Ihren Ärger. Ich möchte, dass wir das klären und schnell die Fehler ausräumen können…” Wenn sich der Gesprächspartner sich dann ein wenig beruhigt hat, kommen sie mit sachlichen Argumenten, die Ihrer Meinung entsprechen.

Die Zuckerstück-Theorie

Zum Selbstbewusstsein gehört es auch eigene Ziele zu erreichen und andere von den eigenen Ideen überzeugen zu können. Oft trauen sich Menschen, die mit Ihrem Selbstbeswusstsein hardern nicht zu, genügend Überzeugungskraft zu besitzen.

Sie gehen somit die Überzeugungsarbeit schon sehr schüchtern und verhalten an und werden dementsprechend häufig abgewiesen. Es gilt jedoch auch hier: “Wer nicht wagt der nicht gewinnt.” oder auch “Der Mensch ist nichts anderes, als was er selbst aus sich macht”. (Jean Paul-Sartre) Suchen Sie nach Ihrer eigenen Taktik. Strecken Sie den Körper gerade und bemühen Sie sich um eine gute Stimmlage.

Ein toller Start ist dann ein Kompliment oder Zuckerstück. Nach dem Motto. “Toll, liebe Kollegin. Du hast ja schon mit dem Erfassen der Daten angefangen. Ich finde, dass wir ein gutes Team sind. Wie teilen wir jetzt die Arbeit auf? Wenn Du mit den Daten weiter machst, fange ich mit… an.”

Oder: ” Wow, der Garten ist nicht wieder zu erkennen. Das hast du toll gemacht. Hmm der Rasen ist noch sehr lang…..” Kunstpause… und schon kommt wahrscheinlich. “Den mähe ich jetzt auch noch.”

Die Überzeugungsarbeit läuft somit nach dem gleichen Prinzip ab: Erst Wertschätzung demonstrieren und dann die Handlung auslösen.

Positive Eigenwahrnehmung

Think positive. Man sollte nicht so streng mit sich selbst sein. Sich selbst zu lieben fällt vielen Menschen schwer. Dabei kann man sich doch am Besten auf sich selbst verlassen.

An einer positiven Lebenseinstellung sollte man dringend arbeiten. Jeder meint Makel zu haben oder fühlt sich mal in eine schlechte Position gedrängt. Es ist jedoch wichtig, dass man immer das Beste aus seinen Karten macht. Die Sichtweise der Dinge ist entscheidend. Das Glas ist nicht immer halb leer, sondern halb voll.

Die schöne Scheinwelt, die uns teilweise in Erzählungen oder auch in Social Media Portalen von den Leuten vorgegaukelt wird , entspricht selten der Realität. Menschen, die sich dort in den Fokus rücken, wollen oft ein Vakuum füllen und sind vielleicht sehr unglücklich.

Nicht auf Andere schauen

Zudem sind ANDERE nicht das Maß aller Dinge. Setzen Sie sich eigenständig Ziele. Warum Vergleiche ziehen? Es geht um Ihre ureigenen Interessen und nicht um Vergleiche. Eigene Gefühle und Ziele gehören nicht in einen Wettbewerb.

Step bei Step an der eigenen Zufriedenheit zu arbeiten ist wichtig.

Die Zukunft gehört mir

Freuen Sie sich auf die Zukunft. Setzen Sie sich kleine Ziele für deren Erreichen Sie sich selbst belohnen.

Gönnen Sie sich mal kurze Auszeiten und stecken Sie Energie in Ihre eigene Entwicklung.

Dazu passen auch meine Seminare:

Dozentin Nicole Biermann-Wehmeyer

Seminare Rhetorik

 

 

Nicole Biermann-Wehmeyer

Nicole Biermann-Wehmeyer

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Nicole Biermann-Wehmeyer ist häufig Rednerin bei Messen und Events.